
Was ist zu tun, wenn es im Jakobihus brennt? Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, nahmen die Leiterinnen und Leiter von Jungwacht und Blauring an einer Brandschutzschulung der Kirchenverwaltung Widnau und der Feuerwehr Unteres Rheintal teil.
Ausgelöst durch verschiedene Brandereignisse der vergangenen Jahre, insbesondere die tragischen Ereignisse in Crans-Montana, hat die Kirchenverwaltung ihre Sicherheitsmassnahmen für Kinder und Jugendliche verstärkt. Ziel der Schulung war es, die Verantwortlichen auf Notfallsituationen vorzubereiten und das Sicherheitsbewusstsein zu stärken.
Zu Beginn informierte Adrian Schmid, Leiter Ressort Liegenschaften, über die Besonderheiten des historischen Gebäudes, die Fluchtwege und Sicherheitseinrichtungen. Anschliessend erläuterte Thomas Graber, Kompaniechef der Feuerwehr Unteres Rheintal, das richtige Verhalten im Brandfall.
Im Mittelpunkt standen die Alarmierung über die Notrufnummer 118, die geordnete Evakuierung der Kinder über die vorgesehenen Fluchtwege sowie das Verhalten am Sammelplatz. Zudem wurde auf das Schliessen von Türen und Fenstern zur Eindämmung von Feuer und Rauch sowie auf das Freihalten der Fluchtwege hingewiesen. Auch der sichere Umgang mit Feuerlöschern und Innenlöschposten wurde thematisiert.
Die Schulung stiess auf grosses Interesse. Mit regelmässigen Übungen soll die Sicherheit im Jakobihus nachhaltig gestärkt werden. (mia)